Proof of Concept

Mit kleinen Budgets testen, was in der digitalen Welt auch im Großen funktionieren wird: Wir nennen diesen Ansatz „Proof of Concept“ und sparen damit für unsere Kunden nicht nur Zeit und Geld, sondern fördern auch den Mut zu kleinen Experimenten, die großen Produkten den Weg bereiten können.

Leistung

Wie würden Sie entscheiden: Für 100 Prozent des Budgets 90 Prozent der Funktionen erhalten? Oder für 30 Prozent des Budgets 70 Prozent der Funktionen testen? Wer einen Flughafen baut, wird wohl anders entscheiden (müssen) als ein Manager mit digitaler Geschäftsgrundlage.

Der Aufbau erfolgreicher digitaler Geschäfte ist oft das Ergebnis einer agilen und iterativen Weiterentwicklung. Selten gelingt der Versuch, mit einer 100-Prozent-Lösung zu beginnen. Trotz aller Agilität muss es aber einen Punkt geben, bis zu dem investiert, probiert und im Anschluss über weitere Handlungsoptionen entschieden wird. Wir nennen diese erste Evaluationsphase Proof of Concept.

Proof of Concept bedeutet eine schnelle und effiziente Überprüfung von Geschäftskonzepten und wesentlichen Annahmen der Businessplanung, ohne dabei die Ressourcen einer vollständigen Umsetzung verbrauchen zu müssen. Das Verhältnis von Einsatz und Risiko verschiebt sich dabei zugunsten unserer Kunden – ohne die Gefahr, eine große Chance zu verpassen. Nach unserer Erfahrung sind für einen Proof of Concept nur 20 bis 30 Prozent der geplanten Gesamtinvestition und -zeit notwendig.

Ein Proof of Concept bietet neben der generellen Überprüfung des Geschäftskonzeptes die Möglichkeit, unterschiedliche Ansätze zu überprüfen, zum Beispiel

Jede überprüfte Ausprägung des Geschäftskonzeptes verringert die Anzahl der Unbekannten und ermöglicht nach Abschluss des Proofs of Concept eine rationale und fundierte Entscheidung.


Ergebnis

Innerhalb kurzer Zeit erhalten unsere Kunden die Bestätigung oder Ablehnung der im Konzept aufgestellten Geschäftsplanung. Auf Basis der qualitativen Erfahrungen und gemessenen KPIs wird die Geschäfts- und vorhergehende Investitionsplanung zu einer nachvollziehbaren Kalkulation weiterentwickelt – das Totalverlustrisiko einer Investition wird dadurch wesentlich reduziert.


Beispiel aus der Praxis

Ein im B2B-Umfeld exzellent aufgestelltes Medienhaus bat wdp im Rahmen eines Proofs of Concept um die Annäherung an eine bisher noch nicht bekannte B2C-Zielgruppe. Der Kunde vermutete, dass er wesentliche Teile bestehender B2B-Produkte wiederverwenden und durch Paid Services hohe Customer Lifetime Values erzielen könnte.

Im Rahmen des Projektes näherte sich wdp gleich drei unbekannten Faktoren:

  • der bisher nicht erschlossenen B2C-Reichweite
    (Ist eine Erschließung der Zielgruppe überhaupt in ausreichender Menge und wirtschaftlich (Marketing-ROI) möglich?),
  • dem unerprobten Produktansatz
    (Sind die Kunden überhaupt an Paid Services interessiert?) und
  • dem unvalidierten kommerziellen Produktansatz
    (Sind Kunden bereit zu zahlen, wenn ja wofür und wie viel?).

wdp entwickelte auf Basis dieser Grundfragen einen Proof of Concept, in dessen Rahmen ein deutliches Potential des Themas Paid Content und eine konkrete Produktoption nachgewiesen werden konnte. Basierend auf dem Proof of Concept ermittelte wdp konkrete KPI-Zielwerte, die als Grundlage einer erfolgreichen Gesamtumsetzung fungierten. Der Kunde konnte auf Basis des Projekts eine gezielte Investitionsentscheidung treffen und eine validierte Handlungsalternative strategisch weiterverfolgen.

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