Digital Due Diligence eines Social Media Start-Ups für einen führenden Medienkonzern

Ein führendes Verlagshaus beauftragte wdp mit einer Digital Due Diligence für ein mögliches digitales Kaufobjekt. Das zum Verkauf stehende Portal monetarisierte Reichweite über soziale Netzwerke. Das Management wünschte von wdp eine umfassende Einschätzung des Digitalgeschäfts als Grundlage für die Kaufentscheidung.

Herausforderung:

Da das mögliche Kaufobjekt auf einem sehr jungen, intransparenten Markt angesiedelt war, gestalteten sich die Wertermittlung und das Benchmarking als extrem schwierig und aufwendig.


Vorgehen:

wdp ging nach bewährtem Konzept mit sorgfältig ausgearbeiteten Fragestellungen in den Prüfungsprozess. Zunächst wurden die wichtigsten Prüfdokumente angefordert und analysiert. Durch strukturierte Interviews mit dem CEO und CTO zu allen relevanten Bereichen wurden die technologischen Voraussetzungen und Prozesse erfragt und dokumentiert.

Wir haben hier dank der Due Diligence richtig dazugelernt und können Investitionen in diesem Sektor zukünftig besser bewerten.

Aufbauend auf die Ergebnisse der Interviews forderte wdp ergänzende Unterlagen an. Um ein fundiertes Benchmarking zu ermöglichen, extrahierte wdp aus mehreren Quellen die Roh- und Performancedaten tausender Facebook-Seiten. Mithilfe der angeforderten Dokumente, der Ergebnisse der Interviews und über konkrete Einblicke in Architektur, Systeme und Codebasis ermittelte wdp mögliche Risiken beim Kauf und einen angemessenen Kaufpreis für die vorhandenen IT-Assets.

Projektergebnis und Kundennutzen:

Der Kunde erhielt einen aussagekräftigen Red-Flag-Report und klare, begründete Einschätzungen, ob sich Risiken in der technologischen Infrastruktur kurz-, mittel- oder langfristig reduzieren ließen. Zudem konnte der Auftraggeber mit einer fundierten Einschätzung zum Wert der IT sowie der vorhandenen Assets im digitalen Ökosystem in die Kaufverhandlung gehen.

Trotz eines grundsätzlich attraktiven Geschäftsmodells wies das Unternehmen strukturelle Probleme und externe Abhängigkeiten auf, die ein hohes strukturelles Risiko darstellten. Auf Basis der erhaltenen Informationen entschied sich der Kunde gegen einen Kauf zum angebotenen Preis.

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