Digitalstrategie für einen Fachverlag

Ein Fachverlag bat wdp um Unterstützung bei der Formulierung und Umsetzung einer Digitalstrategie. Der Fachverlag betrieb mehrere Digitalportale, von denen jedoch bislang nur eines profitabel war. Der Verlag bat wdp um eine Einschätzung, mit welchen digitalen Angeboten Profitabilität erreicht werden könne und um eine Empfehlung, welche Maßnahmen für einen erfolgreichen Betrieb der Portale erforderlich waren.

Herausforderung:

Bislang verfügte der Verlag über keine strukturierte Digitalstrategie. Die Vermarktung erfolgte über ein externes Netzwerk und ohne klare Vermarktungsziele.

Die betriebenen redaktionellen Portale lagen im Wettbewerb hinter der nicht verlagsgebundenen Konkurrenz zurück. Die Portale wurden inhaltlich stark „nach Bauchgefühl“ betrieben und orientierten sich kaum an den tatsächlichen Nutzerbedürfnissen.

Weder die Organisationsstruktur noch die personellen Kompetenzen berücksichtigten die besonderen Erfordernisse eines Digitalgeschäfts.


Vorgehen:

Zunächst analysierte wdp die im Verlag vorhandenen Systeme, Prozesse und Kompetenzen. Für jedes Portal wurde mithilfe strukturierter Interviews, interner und externer Recherche sowie Auswertung der Webanalytics der gegenwärtige Status Quo sowie das Potenzial im Wettbewerb festgestellt.

Anhand eines strategischen Zielbildes glichen wir die Ergebnisse mit den infrage kommenden digitalen Geschäftsmodellen ab und identifizierten so jeweils passende Geschäftsmodelle. Generell stellte wdp fest, dass für einen erfolgreichen Betrieb relevante Reichweiten- und Vermarktungspotenziale brachlagen.

Die in Zusammenarbeit mit wdp erarbeitete Strategie war für uns ein Meilenstein und lieferte uns den Impuls zur strategischen und operativen Neuaufstellung unserer digitalen Geschäftsbereiche.

Für das bislang einzig profitabel betriebene Produkt, das über ein starkes Markenimage verfügte, erarbeitete wdp Maßnahmen zur umfassenden Optimierung des Conversion-Funnels. Zudem entwickelten wir eine Pricingstrategie, um die optimierte Reichweite bestmöglich zu monetarisieren. Um das Potenzial des funktionierenden und skalierbaren Geschäftsmodells abzuschöpfen, schlug wdp mögliche Erweiterungen des Portfolios vor.

Für ein redaktionelles Portal wurde eine fundierte Redaktionsstrategie entwickelt, die sich wesentlich an messbaren Key Performance Indikatoren orientierte. Bestehende Markenportale mit erheblichen Redundanzen wurden in einer zentralen Portalorganisation gebündelt. wdp empfahl, die so entstehende Reichweite nicht länger extern zu vermarkten, sondern selbst Vermarktungskompetenzen zu entwickeln.

Für einen Teil der betriebenen Portale waren die Erlöspotentiale wegen der sehr spitzen Zielgruppe gering. wdp empfahl eine Überführung des Contents und eine Fokussierung auf die reichweitenstarken Portale.

Um die Prozesse zu strukturieren und ein konzentriertes Hinarbeiten auf die strategischen Ziele zu ermöglichen, empfahl wdp die Einrichtung einer zentralen Digitaleinheit sowie den zielgerichteten Erwerb der erforderlichen Digitalkompetenzen.

Projektergebnis und Kundennutzen:

Der Kunde verfügte über eine klare und fundierte Einschätzung der gegenwärtigen Situation und der bestehenden Potentiale. Ihm lag eine begründete Entscheidungsvorlage zur Fokussierung auf die potentiell reichweitenstarken Portale vor.

Darüber hinaus kannte der Verlag nun konkrete Maßnahmen, um das Digitalgeschäft in seiner Reichweite zu optimieren und vorhandene Umsatzpotenziale zu erschließen.

Der Organisationsvorschlag von wdp ermöglichte ihm, intern die erforderlichen Kompetenzen für einen erfolgreichen Betrieb des Digitalgeschäfts aufzubauen.

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