Führungskräfteworkshop zur Konsolidierung des digitalen Anforderungsmanagements für eine führende Verlagsgruppe

Eine renommierte Verlagsgruppe hatte sich gerade durch Zu- und Verkäufe neu konsolidiert und wollte sich nun auch digital neu aufstellen. Zu diesem Zweck hatte sie gerade einen großen Stamm an digitalen Erfahrungsträgern in Führungspositionen eingestellt.

Das Unternehmen beauftragte wdp mit der Leitung eines Workshops für die neu bestellten Führungskräfte, in dem das Anforderungsmanagement für die gemeinsame IT- und CMS-Plattform definiert werden sollte.

Herausforderung:

Bei den 20 Teilnehmern des Workshops handelte es sich um ausgewiesene Digitalexperten und Topvertreter der jeweiligen Regionalverlage, die ihre neuen Führungspositionen mit jeweils sehr expliziten Vorstellungen angetreten hatten, die sie durchzusetzen hofften.

Diese Alpharunde meinungsstarker Manager galt es nun in ein Boot zu holen und Ergebnisse zu erzielen, mit denen künftig erfolgreich gearbeitet werden konnte. Der Entscheidungsprozess sollte zügig und gleichzeitig demokratisch ablaufen, ohne einzelne Teilnehmer vor den Kopf zu stoßen.


Vorgehen:

Für wdp stellte sich die Aufgabe, den Workshop sowohl auf inhaltlicher als auch auf kommunikativer Ebene vorzubereiten, um gemeinsame tragfähige Ergebnisse zu erzielen.

Inhaltlich stellten wir eine Trendübersicht nationaler und internationaler Best Practices für die möglichen IT- und Produktoptionen zusammen. In einem Vortrag stellten wir den Teilnehmern so die verfügbaren Features für die gemeinsame Plattform vor.

Parallel zu jedem vorgestellten Feature fragten wir die Wünsche der Teilnehmer in einem interaktiven Voting ab. Jeder Teilnehmer konnte mithilfe seines Tablets oder Smartphones für jedes Feature einmalig eine Punktzahl zwischen 1 und 10 Punkten vergeben, die für ihn der Relevanz des Features entsprach.

Aus der aggregierten Relevanzeinschätzung aller Teilnehmer ergab sich die Priorisierung der einzelnen Features für die zukünftige Plattform. Sobald alle Teilnehmer ihre Wertung für ein Feature abgegeben hatten, wurde automatisch die nächste Folie eingeblendet und ein weiteres Feature abgestimmt.

Das Leitvoting wurde somit in Echtzeit während des Workshops als priorisierte Liste der Anforderungen erstellt.

Projektergebnis und Kundennutzen:

Trotz der unterschiedlichen Vorstellungen der durchsetzungsstarken Führungskräfte konnte durch unsere Methode ein rascher und demokratischer Entscheidungsprozess erfolgen. Die Abstimmung erfolgte prozessual transparent und zur Zufriedenheit aller Beteiligten.

Das bereits priorisierte Ergebnis des Leitvotings konnte dem IT-Dienstleister übermittelt werden, der nun mit der detaillierten Umsetzung des Anforderungsmanagements beginnen konnte.

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