Digitale Roadmap für einen Standort-Logistiker

Angesichts der rasanten Digitalisierung der Logistik-Branche wollte unser Kunde ein strategisches Zielbild für die digitale Transformation erarbeiten und in eine Umsetzungs-Roadmap überführen. Zur Erstellung des Zielbilds sollten zunächst die künftigen technologischen, Markt- und Wettbewerbstrends analysiert werden.

Herausforderung:

Mit mehr als 2000 Mitarbeitern betrieb unser Kunde mit insgesamt acht Betrieben ein komplexes Angebot logistischer Services, darunter Bahnlogistik, Container-Logistik, Hafenlogistik sowie diverse weitere Services von der Brief- und Paketauslieferung bis hin zum Kfz-Flottenmanagement.

Innerhalb der Betriebe wurden verschiedene Digitalisierungsansätze mit unterschiedlichem Engagement verfolgt. Während einige Betriebe die Digitalisierung ihres Kerngeschäfts aktiv vorantrieben, wurde in anderen Betrieben noch stark papierbasiert gearbeitet.

Der Geschäftsführung fehlte eine übergreifende Sicht der möglichen Digitalisierungsansätze, ein gemeinsames Verständnis der Bewertungskriterien und des möglichen ROIs sowie eine Priorisierung der potentiellen Projekte auf einer zeitlichen Roadmap.


Vorgehen:

Über Mitarbeiter-Interviews, externe Expertengespräche sowie eine strukturierte Wettbewerbsanalyse erarbeitete wdp zunächst eine digitale Trendlandkarte, welche die technologischen, Markt- und Wettbewerbstrends in der Logistik-Branche auf ihre Auswirkungen und Übertragbarkeit auf den Kunden untersuchte und zeitlich einordnete.

Aus der Trend-Analyse wurden mögliche Digitalisierungsansätze für den Kunden abgeleitet und mit den bereits bestehenden oder geplanten Digitalisierungsprojekten abgeglichen. In der Folge entstand eine Übersicht von mehr als 50 Digitalisierungsansätzen, die zunächst hinsichtlich ihrer Zielsetzung eingeordnet wurden (z.B. Kosteneinsparungen, Verbesserung Kundenservice, Umsatzgenerierung).

In einem Folgeschritt wurden sämtliche Digitalisierungsansätze in einer Kosten-/Nutzen-Analyse priorisiert und auf ihre Abhängigkeiten untersucht, unter anderem auch auf technologische Abhängigkeiten.

Auf Basis dieser Priorisierungen und Abhängigkeiten wurde eine strategische Roadmap über fünf Jahre definiert und in mehreren Workshops mit der Geschäftsführung und der zweiten Führungsebene feinjustiert. Die verabschiedete Roadmap diente anschließend als Leitfaden für die nachfolgende Umsetzung.

Projektergebnis und Kundennutzen:

Dem Kunden lag eine Übersicht und Bewertung aller für ihn relevanten Digitalisierungstrends und digitalen Handlungsoptionen vor. Durch die strukturierte Bewertung der möglichen Digitalisierungsansätze anhand von transparenten Kriterien konnte zwischen den einzelnen Betrieben ein gemeinsames Verständnis der notwendigen Priorisierung geschaffen werden. Mit der strategischen Roadmap über fünf Jahre lag der Geschäftsführung, der zweiten Führungsebene und den Mitarbeitern eine klare Umsetzungsstrategie für die Digitalisierung des Unternehmens vor.

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